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Dr. Dipl. Tierarzt Axel Payer & Dr. Andrea Bauer

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Flurschützstraße 6, 1120 Wien, Österreich
Tierarzt
9.8 (355 Bewertungen)

Die Kleintierpraxis von Dr. Dipl. Tierarzt Axel Payer und Dr. Andrea Bauer in der Flurschützstraße in Wien hat sich über viele Jahre einen Ruf als verlässliche Anlaufstelle für Haustiere aller Art erarbeitet. Viele Tierhalter kommen schon seit ihrer Kindheit mit ihren Tieren hierher und bleiben der Praxis später mit Hund oder Katze treu, was auf eine hohe Zufriedenheit und ein langfristig aufgebautes Vertrauensverhältnis schließen lässt. Die Atmosphäre ist persönlich, der Umgang mit Tier und Mensch wirkt wertschätzend und ruhig, was vor allem bei ängstlichen oder sensiblen Tieren eine große Rolle spielt. Gleichzeitig zeigt sich in einzelnen Erfahrungsberichten auch, dass nicht jeder Besuch reibungslos verläuft und dass bestimmte Abläufe, insbesondere bei aufwendigeren Diagnostiken, optimiert werden könnten.

Ein großer Pluspunkt der Ordination ist die fachliche Breite im Bereich der allgemeinen Tiermedizin. Routineleistungen wie Impfungen, Gesundheitschecks, Behandlungen von Alltagserkrankungen sowie Betreuung von Katzen, Hunden, Kleinnagern und anderen Heimtieren gehören offensichtlich zum festen Repertoire. Mehrere Tierhalter betonen, dass hier nicht nur „abgefertigt“ wird, sondern dass sich die Ärzte Zeit nehmen, den Gesundheitszustand des Tieres in Ruhe zu erklären und Fragen verständlich zu beantworten. Gerade für Menschen, die zum ersten Mal mit einem Haustier eine Tierarztpraxis aufsuchen, ist diese ausführliche Kommunikation ein wichtiger Faktor, um Unsicherheiten abzubauen.

Die persönliche Art von Dr. Payer und Dr. Bauer wird in vielen Bewertungen hervorgehoben. Immer wieder ist davon die Rede, dass auf Augenhöhe gesprochen wird, dass Sorgen ernst genommen werden und dass das Wohl des Tieres sichtbar im Vordergrund steht. Die Tierärztin und der Tierarzt werden als freundlich, geduldig und lösungsorientiert beschrieben. Dies macht die Praxis besonders attraktiv für Halter, die Wert auf ein vertrauensvolles Verhältnis legen und nicht nur eine sachliche, sondern auch emotionale Begleitung in schwierigen Situationen wünschen. Auch die tiergerechte Umgebung im Wartebereich – etwa Teppiche und ruhige Ecken, in denen sich Tiere schnell entspannen – trägt dazu bei, den Besuch weniger stressig zu gestalten.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die als fair empfundene Preisgestaltung. Mehrere Stimmen aus der Kundschaft heben hervor, dass die Kosten im Wiener Vergleich moderat sind und dass der Eindruck entsteht, dass es in dieser Praxis in erster Linie um das Tierwohl und nicht um maximale Umsätze geht. Auch die Möglichkeit zur bargeldlosen Zahlung wird als zeitgemäße Ergänzung gesehen, da sie den Besuch unkomplizierter macht. In Kombination mit der recht guten Erreichbarkeit der Ordination entsteht damit ein Bild einer Praxis, die sich an den Alltag ihrer Kundinnen und Kunden anpasst und nicht umgekehrt.

Besonders lobend erwähnt wird die ausführliche Beratung. Statt lediglich Medikamente zu verschreiben, wird den Haltern meist erklärt, warum eine bestimmte Therapie nötig ist, welche Alternativen es gibt und worauf zu Hause zu achten ist. Für viele verantwortungsvolle Tierbesitzer ist dies ein entscheidender Grund, eine Praxis langfristig zu wählen, da es ihnen ermöglicht, informierte Entscheidungen zu treffen. Bei Routineuntersuchungen wie dem jährlichen Check-up vermittelt das Team den Eindruck, strukturiert und sorgfältig vorzugehen, was auch bei älteren Tieren Sicherheit gibt.

Die Praxis eignet sich damit gut für Tierhalter, die eine kontinuierliche Betreuung für ihr Tier suchen und Wert auf eine bodenständige, menschliche und gut erreichbare Tierambulanz legen. Wer mit Katze oder Hund für Impfungen, Parasitenprophylaxe, kleinere Verletzungen oder chronische, aber stabile Erkrankungen kommt, findet hier in der Regel kompetente Ansprechpartner, die auch im Verlauf über Jahre hinweg den Gesundheitszustand des Tieres kennen und Entwicklungen einschätzen können. Dieses langfristige Mitdenken ist ein Vorteil gegenüber häufig wechselnden Tierärzten, bei denen die Vorgeschichte immer wieder neu erklärt werden muss.

Auf der anderen Seite machen einzelne negative Erfahrungen deutlich, dass die Ordination Grenzen hat – insbesondere bei sehr komplexen oder hochspezialisierten Fällen. So wird in einem Erfahrungsbericht über eine ältere Hündin mit Herzproblemen beschrieben, dass der notwendige Herzultraschall zwar kurzfristig möglich war, die Durchführung aber als wenig strukturiert wahrgenommen wurde. Für eine Untersuchung, bei der der Hund längere Zeit ruhig in Seitenlage bleiben muss, ist eine vorbereitete Umgebung wichtig; der Eindruck war hier eher improvisiert. Bei einem so sensiblen Bereich wie der Kardiologie kann ein solcher Ablauf für Halter sehr verunsichernd sein.

Auch der Umgang mit Befunden wird in dieser Schilderung kritisch gesehen. Anstatt einen vollständigen schriftlichen Befund und die Bilddaten des Ultraschalls zur Weiterleitung an die bisher betreuende Tierärztin zu übergeben, konnte die Halterin die Bilder nur direkt vom Bildschirm fotografieren. Für eine moderne Tierarztpraxis, in der Befunde häufig zwischen verschiedenen Spezialisten ausgetauscht werden, wirkt dieses Vorgehen nicht zeitgemäß. Wer einen hochspezialisierten Eingriff plant oder in ein komplexes Behandlungskonzept eingebunden ist, erwartet zu Recht eine saubere Dokumentation, die einfach an andere Fachstellen weitergegeben werden kann.

In der gleichen Kritik wird außerdem erwähnt, dass der Ton gegenüber Kolleginnen und Kollegen nicht immer professionell wirkte. Kommentare über vorangegangene Untersuchungen, die als abwertend empfunden werden, kommen bei Tierbesitzern erfahrungsgemäß schlecht an. Gerade weil viele Patienten zwischen unterschiedlichen Spezialpraxen pendeln, ist ein respektvoller Umgang mit bereits gestellten Diagnosen ein wichtiger Teil der Zusammenarbeit im Sinne des Tieres. Hier zeigt sich, dass auch eine fachlich befähigte Praxis in Stresssituationen oder bei hoher Arbeitsbelastung in eine kommunikative Schieflage geraten kann.

Zusätzlich wird in einer negativen Bewertung der Geruch in den Räumen als unangenehm beschrieben. Bei einer Tierklinik oder Tierarztpraxis lässt sich ein gewisser „Tiergeruch“ zwar nie ganz vermeiden, dennoch erwarten viele Halter, dass regelmäßige Reinigung und Lüftung für ein hygienisch ansprechendes Umfeld sorgen. Während dies in den meisten Rückmeldungen kein Thema ist, zeigt die Kritik, dass Sauberkeits- und Geruchsempfinden individuell sehr unterschiedlich sein können und dass hier ein sensibles Qualitätsmerkmal liegt. Für einen ersten Eindruck eines neuen Kunden kann gerade dieser Punkt den Ausschlag geben, ob ein weiterer Besuch in Betracht kommt.

Auch beim Kostenempfinden gehen die Meinungen etwas auseinander. Während einige die Preise als moderat und fair loben und betonen, dass im Vergleich zu anderen Praxen in Wien sehr vernünftig verrechnet wird, hat insbesondere die Halterin mit der herzkranken Hündin das Gefühl, dass wiederholte Untersuchungen ohne klar erkennbaren Mehrwert vor allem zusätzlichen Umsatz generiert haben. Wie so oft dürften hier mehrere Faktoren zusammenspielen: die Komplexität des Falles, die subjektive Erwartung an den Nutzen der Untersuchung und die Art, wie vorab über Kosten und Ziele der Behandlung gesprochen wurde. Für potenzielle Neukunden kann es hilfreich sein, vor größeren Diagnostikpaketen gezielt nachzufragen, welche Ergebnisse konkret erwartet werden und welche Konsequenzen sich daraus für die Therapie ergeben.

Trotz dieser kritischen Punkte überwiegt der insgesamt sehr gute Eindruck, den die Ordination bei vielen langjährigen Kunden hinterlässt. Besonders Familien, die über Jahre hinweg mit verschiedenen Haustieren kommen, fühlen sich ernst genommen und schätzen die Kontinuität. In Notfällen oder bei plötzlich auftretenden Beschwerden ist die Praxis häufig in der Lage, relativ kurzfristig einen Termin zu vergeben, was für Tierhalter mit akutem Handlungsbedarf ein wichtiges Argument sein kann. Dass nicht immer lange Wartezeiten auf Termine entstehen, kann positiv sein, wirkt auf einige Kunden aber auch überraschend und führt vereinzelt zu der Frage, ob Termine entsprechend gut vorbereitet sind.

Für Tierhalter, die ein ausgewogenes Bild einer Tierarztpraxis suchen, lässt sich festhalten: Dr. Axel Payer und Dr. Andrea Bauer bieten eine eher bodenständige, persönlich geführte Kleintierordination, in der viele Stammkunden seit Jahren gute Erfahrungen machen. Wer eine zuverlässige Adresse für Standardleistungen, Impfungen, Vorsorge und die Betreuung von Katzen, Hunden und Kleintieren sucht, ist hier in vielen Fällen gut aufgehoben. Bei hochspezialisierten Fragestellungen, etwa komplexer Kardiologie oder sehr anspruchsvollen Eingriffen unter Vollnarkose bei älteren oder multimorbiden Tieren, kann es jedoch sinnvoll sein, ergänzend eine reine Fachordination oder eine größere Tierklinik hinzuzuziehen.

Unterm Strich zeigt die Praxis ein klar tierorientiertes Profil: viele zufriedene Halter loben Herz, Engagement und persönliche Nähe, während einzelne kritische Stimmen auf Verbesserungsbedarf bei Organisation, Dokumentation und Kommunikation hinweisen. Für potenzielle Neukunden lohnt es sich, diese Aspekte gegeneinander abzuwägen und im Erstgespräch offen anzusprechen, was einem persönlich besonders wichtig ist – sei es ausführliche Befundweitergabe, spezialisierte Diagnostik oder ein besonders ruhiger Umgang mit sensiblen Tieren. So kann sich jeder Tierhalter selbst ein Bild machen, ob diese Ordination den eigenen Erwartungen an eine moderne Tierarztpraxis entspricht.

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