Tierarztpraxis Hirschstetten
 
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Kontakt:
Berresgasse 4/3/2
1220 Wien

tierarztpraxis-hirschstetten@aon.at

Tel.: 01 / 280 10 90
Notfälle: 0664 20 80 364

Ordinationszeiten:
MO-FR 10-12 / 17-19 Uhr
SA 10-12 Uhr

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Katzen


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Eine Katze zieht ein

katze

 

 

Wählen Sie für den Einzug eine möglichst ruhige Zeit und mit viel Aufmerksamkeit und Liebe in ihrem neuen Umfeld wird sich die Katze schnell eingewöhnen und lernen, dass Sie ihre neue Familie sind. Für den Transport der Katze ins neue Heim sollten Sie sich eine geeignete Transportbox besorgen. Es ist gefährlich, eine Katze ungesichert im Auto zu transportieren.

Die Entdeckung ihres neuen Lebensumfeldes, der anderen Familienmitglieder und anderer Haustiere, die vielleicht schon zu Ihrer Familie gehören, ist eine wichtige Phase. Diese sollte deshalb nach und nach und in aller Ruhe von statten gehen. Lassen Sie Ihrer Katze - und sich - Zeit sich einzugewöhnen!

Impfungen

Alle Katzen sollten aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr, der weiten Verbreitung und der Schwere des Krankheitsverlaufs immer gegen Katzenseuche (Parvovirus) und Katzenschnupfen (Herpes-, Caliciviren) geimpft sein. Eine Impfung ist ab der 8. Lebenswoche möglich. Impfungen gegen Leukose, FIP und Tollwut (bei Freigängern) bieten einen zusätzlichen Schutz gegen diese hochinfektiösen Krankheiten. Idealerweise ist vor einer Leukoseimpfung ein Bluttest auf diese Krankheit durchzuführen.Je nach Alter des Tieres ist für einen sicheren Impfschutz eine zwei- bis dreimalige Grundimmunisierung notwendig und eine jährliche Auffrischung zu empfehlen.

Wir verständigen Sie gerne schriftlich, telefonisch oder per E-Mail, wenn bei Ihrem Tier die Wiederholungsimpfung fällig ist!

Impfplan Katze

 

Kastration

Katzen werden in etwa zwischen dem 6. und 10. Lebensmonat geschlechtsreif. Als Besitzer erkennt man dies bei weiblichen Tieren an der ersten Rolligkeit bzw. bei Katern am einsetzenden Markierverhalten. Bei reinen Wohnungskatzen kann man diesen Zeitpunkt abwarten, da eine ungewollte Trächtigkeit nicht möglich ist. Trotzdem sollte man die Tiere dem unnötigen Hormonstress nicht zu lange aussetzen.

Bei Tieren, die ins Freie dürfen, ist es besser, nicht so lange zu warten. Gerade bei weiblichen Katzen sollte man lieber früher als später operieren, da die Anzeichen der ersten Rolligkeit manchmal übersehen werden und die oft noch sehr jungen Tiere dann plötzlich trächtig von ihren Streifzügen nach Hause kommen. Sobald alle Zähne gewechselt sind (mit ca. 6 Monaten) ist demnach eine Kastration anzuraten. Bei Katern allerdings sollte das erste Markierverhalten abgewartet werden, da die männlichen Geschlechtshormone ein optimale Entwicklung der Harnröhre fördern.

Aus gesundheitlichen Gründen und aus Tierschutzsicht ist es wirklich im Sinne der Tiere - sofern Sie nicht gezielt züchten möchten - diese kastrieren zu lassen!

 

Zähne

katz_pauli Wie der Mensch benötigen auch unsere Katzen eine regelmäßige Untersuchung und Reinigung der Zähne. Ohne vorbeugende Maul- und Zahnpflege kann Ihr vierbeiniger Liebling gesundheitliche Probleme und Maulgeruch entwickeln. Eine regelmäßige professionelle Untersuchung durch die Tierärztin und frühzeitige Diagnose eventueller Zahn- und Zahnfleischerkrankungen ist dringend zu empfehlen!

Orale Gesundheitsprobleme beginnen oft mit dem Aufbau von Zahnbelag, Plaque genannt: das ist eine gelbliche, gelartig haftende dünne Schicht, bestehend aus Bakterien und Glykoproteinen aus dem Speichel. Plaque stellt das Grundgerüst der Zahnsteinbildung dar. Durch das im Speichel enthaltene Kalzium kommt es zur Aushärtung des Belages und damit zur Umwandlung in Zahnstein. Zahnbelag, der nicht entfernt wird, kann bereits in weniger als einem Monat verkalken.

Meist kommt es als Nebenwirkung der starken Bakterienvermehrung zu einer Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis). Die Tiere zeigen oft Schmerzen beim Fressen, Veränderungen der Kau- oder Fressgewohnheiten und in schweren Fällen sogar gedämpftes Verhalten. Es kommt zu übel riechendem Atem, Zahnfleischbluten und vermehrtem Speichelfluss.

Im nächsten Stadium wandern die im Zahnstein massenhaft vorhandenen Bakterien entlang der Zahnwurzel in die Tiefe, beschädigen dort die den Zahn haltenden Strukturen und zuletzt auch den Kieferknochen. Endstadium ist die Zahnlockerung bzw. der Zahnausfall. Die gesundheitlichen Schäden beschränken sich aber nicht nur auf die Maulhöhle, sondern die beteiligten Bakterien können in die Blutbahn eindringen und in weiterer Folge lebenswichtige innere Organe wie Herz, Leber, Niere schädigen.

Verhaltensprobleme

Treten bei Katzen Verhaltensstörungen auf, so steht ungewöhnliches Verhalten beim Harnabsatz absolut an erster Stelle.

Aber: Unsauberkeit kann auch das erste Anzeichen einer Krankheit sein! Leidet die Katze an Krankheiten, die ihr das Urinieren erschweren, z.B. an Blasensteinen, Blasenentzündung oder einer Erkrankung der Nieren, dann dürfen wir uns nicht wundern, dass sich ihre Beziehung zur Katzentoilette ändert. Denn Katzen haben ein ganz eigenes Verhaltensmuster: sie meiden Orte, an denen sie Schmerzen empfunden haben! Hat es also erst beim Harnabsatz einmal geschmerzt, dann "versucht" die Katze das nächste Mal ein anderes Plätzchen. Bei Blasenentzündungen beispielsweise ist es ganz typisch, dass die Katze immer wieder in kurzen Abständen verschiedene Orte ausprobiert.
Also: nicht alle Unsauberkeitsprobleme sind wirklich Verhaltensstörungen. Oder umgekehrt: erst einmal sollte man feststellen, ob die Katze organisch gesund ist.
Ist eine Erkrankung ausgeschlossen, gilt es die Störfaktoren zu eruieren und auszuschließen bzw. die Verhaltensmuster richtig zu erkennen.

Weitere Informationen über Unsauberkeit und "Erste-Hilfe-Tipps"


Toxoplasmose und Schwangerschaft

Der Erreger der Toxoplasmose ist der Einzeller "Toxoplasma gondii". Die Katze als Endwirt steckt sich an infizierten Mäusen oder rohem Fleisch an und verbreitet diesen Erreger duch die Ausscheidung sogenannter "Oozysten" mit dem Katzenkot in den Boden.

Hauptinfektionsquellen für den Menschen sind kontaminierte Nahrungsmittel (v.a. Schaf- und Schweinefleisch, ungewaschenes Gemüse), Gartenarbeit und Sandkisten.

Eine Schmierinfektion direkt über Katzenkot bzw. die Katzentoilette ist äußerst unwahrscheinlich und kann leicht verhindert werden, weil...
  • Katzen nur einmalig(!) in ihrem Leben nach einer Erstinfektion für ca. 21 Tage die ansteckenden Oozysten ausscheiden. Danach entwickeln sie in der Regel eine lebenslange Immunität und scheiden den Erreger nie wieder aus.
  • die Erreger im Kot mehr als 2 Tagen in der Außenwelt reifen müssen um für den Menschen infektiös zu werden
  • Sie für eine Infektion den kontaminierten Kot über den Mund aufnehmen müssten.

Zur Sicherheit wäre auch eine Kot- bzw. Blutuntersuchung der Katze auf Toxoplasmen möglich.